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Aquascaping - Design für dein Zuhause

Ein Aquarium im Wohnraum einzurichten und zu pflegen ist die ganz besondere Naturerfahrung, eigenverantwortlich ein Biotop zu schaffen und dabei seinem individuellen Geschmack freien Lauf zu lassen.

Allerdings sollten die Bedürfnisse der Tiere und Pflanzen stets gewährleistet sein, damit das Ökosystem dieser Miniaturwelt im Glaskasten funktioniert und man dauerhaft Freude daran hat.

Ein Aquarium passt in jeden Wohnraum

Leben auf unserem Planeten wäre ohne Pflanzen nicht möglich.

Die Pflanzen reinigen ständig das Wasser und bauen Schadstoffe ab. Sie filtern überflüssige Nährstoffe heraus und produzieren Sauerstoff, der für die im Aquarium lebenden Tiere von entscheidender Bedeutung ist.

Daher spielen gesunde Pflanzen eine wichtige Rolle in unserem Gleichgewichtskonzept. Unter idealen Bedingungen, werden sie schön wachsen, genau wie in der Natur. Unsere ausgewogenen Produkte für eine gezielte Düngung und CO2-Versorgung beseitigen Nährstofflücken und verbessern die Photosynthese, ohne das Gesamtsystem aus den Augen zu verlieren.

Durch ein verbessertes Pflanzenwachstum wird mehr Sauerstoff produziert und unerwünschte Algen werden gehemmt. Gleichzeitig kannst du den pH-Wert kontrollieren und natürliche Bedingungen für deine Fische schaffen.

Sumpf- und Wasserpflanzen erfüllen wie Landpflanzen eine wichtige Funktion in ihren Ökosystemen. Dies gilt natürlich auch für das Miniatur-Ökosystem in einem Aquarium.

Die im Wasser wachsenden Pflanzen produziert Sauerstoff, ohne das die Tiere im Aquarium nicht überleben könnten. Sie entfernen auch Nährstoffe aus dem Wasser, die dem System hinzugefügt werden, wenn die Tiere im Aquarium gefüttert werden.

Acht verschiedene Gruppen mit typischen Wuchsformen und Wuchsverhalten haben wir für dich beschrieben. So kannst du leicht deine „Lieblinge“ aussuchen und natürlich auch kombinieren.

Stängelpflanzen

Der Vegetationskörper einer Pflanze wird in 3 Grundorgane eingeteilt – Sprossachse, Blatt und Wurzel. Typisch für Stängelpflanzen ist die gestreckte Sprossachse mit unterschiedlichen Abständen der Blattansätze. Die Strecke von einem Blattansatz (Nodus) zum Nächsten wird als Internodium bezeichnet. Diese sind je nach Art verschieden lang und geben auch manchmal Hinweise auf den Zustand einer Pflanze. Die Blattstellung kann ebenfalls sehr unterschiedlich sein wie wechselständig, gegenständig, quirlständig und vieles mehr. Dies macht die Anmutung einer Pflanze aus. Stängelpflanzen wachsen immer an der Spitze des Sprosses – dem sogenannte Vegetationskegel.

Stängelpflanzen sind meist schnellwachsend und müssen daher regelmäßig geschnitten werden. Viele Gattungen und Arten wie Hygrophila oder Alternanthera haben das Bestreben über den Wasserspiegel hinauszuwachsen. Hier bilden Sie wieder die typische Überwasserform (emers) die sich oft von der Unterwasserform (submers) unterscheidet.

Rosettenpflanzen

Bei einer Rosettenpflanze ist die Sprossachse stark gestaucht und die Blätter sind in grundständigen Rosetten angeordnet. Die neuen Blätter erscheinen immer in Boden Nähe an der Basis der Rosette. Die Wuchsformen der Blätter sind meist einfach länglich oder elliptisch.

Echinodorus und Cryptocorynen sind typische Vertreter für eine Rosettenpflanze. Ist die Pflanze zu groß geworden erfolgt ein kompletter Rückschnitt einige Zentimeter über dem Bodengrund. Rasch bilden sich dann wieder neue Blätter aus der Mitte heraus – man spricht hier auch von den sogenannten „Herzblättern“.

Ausläuferpflanzen

Es handelt sich hierbei auch meist um Rosettenpflanzen mit einer Vermehrungsstrategie über Ausläufertriebe. Diese werden in der Botanik als Stolonen bezeichnet. Sie sind entweder unterirdisch im Bodengrund wie bei den bekannten Vallisnerien, oder oberirdisch wie bei der Graspflanze Lilaeopsis.

Aus den kleinen Achselknospen der Ausläufertriebe entstehen junge Pflänzchen – der Pflanzenbestand im Aquarium wird dichter und dichter.

Die Bildung von Ausläufern ist bei Stängelpflanze eher untypisch, doch bei Hygrophila pinnatifida sehr gut zu beobachten. Direkt am Wurzelhals bilden sich kleine Ausläufertriebe um an anderer Stelle einen Platz zum Wachsen zu finden.

Rhizompflanzen

Rhizome haben ein wurzelähnliches Aussehen, sind aber verdickte Sprossachsen. Sie dienen der vegetativen Vermehrung sowie der Speicherung von Reservestoffen wie Stärke oder Inulin. Besonders ausgeprägt ist die Rhizom Bildung bei der Gattung Anubias und Bucephalandra.

Die Dicke des Rhizoms kann manchmal bis zu 3 cm betragen und eine enorme, holzartige Festigkeit besitzen. Die Pflanzen wachsen in der Natur kriechend über Felsen, Steine und Wurzeln. Ein deutlicher Hinweis für die Kultur und Pflege im Aquarium.

Die Farnpflanzen Microsorum und Bolbitis sind ebenfalls Vertreter der Rhizompflanzen.

Pflanzen mit Knolle

Eine Pflanzenknolle ist eine umgewandelte Sprossachse mit fleischiger und verdickter Struktur. Hier werden Reservestoffe gespeichert, um ungünstige Lebensverhältnisse zu überdauern wie z.b. Trockenheit. Meist ist die Speicherfunktion nur für eine Vegetationsperiode ausreichend – ist diese verbraucht, wird eine neue Knolle gebildet.

Aponogeton Arten und die beliebte Tigerlotus Nymphaea lotus sind die bekanntesten Pflanzen mit Knollenbildung in der Aquaristik. Die Form der Knollen sind artspezifisch von eiförmig, länglich gestreckt oder flach rundlich wie bei Aponogeton boivinianus.

Pflanzen mit Zwiebel

Auch die Zwiebel ist ein Speicherorgan zum Überdauern einer Ruhe- oder Trockenperiode. Die stark gestauchte Sprossachse ist umhüllt von fleischigen Niederblättern, den sogenannten Zwiebelschalen. Die Nährstoffe werden in der Zwiebelscheibe gesammelt – diese befindet sich am Boden der Zwiebel wo auch die Wurzeln herauswachsen.

Die Gattung Crinum besitzt die Wuchsform mit einer Zwiebel. Die Zwiebeln bei Crinum calamistratum sind eher dünn und länglich gestreckt – bei Crinum thaianum ist die Form sehr ähnlich unserer Speisezwiebeln.

Moose

Moose sind erdgeschichtlich eine sehr alte Pflanzen Gruppe, die den Entwicklungsweg der Landpflanzen entscheidend beeinflusste. Moose bestehen aus einem Geflecht von Moosstämmchen, an denen sich viele Moosblättchen befinden. Mit wurzelähnlichen Haftorganen, den Rhizoiden, können sich Moose auf unterschiedlichen Untergründen verankern. Die Wasser- und Nährstoffaufnahme erfolgt über die gesamte Oberfläche der Moospolster.

Moose sind meist sehr filigran und feingliedrig – eine Arterkennung innerhalb einer Gattung wie bei Taxiphyllum ist eine Herausforderung für den Moosspezialisten.

Schwimmpflanzen

Schwimmpflanzen sind freischwebende Pflanzen auf der Wasseroberfläche. Sie besitzen je nach Gattung und Art spezielle Schwimmorgane als optimale Anpassung. Meist ist es ein schwammiges Gewebe mit ausgeprägten Hohlräumen. Dies können z.B. die Schwimmblätter bei Salvinia Arten sein oder die verdickten, luftgefüllten Blattstiele bei Trapa natans. Limnobium Arten wiederum besitzen eine schwammige Blattunterseite.

Eine weitere Besonderheit ist der Schutz gegen Nässe mittels starker Behaarung oder Aufwölbung der Schwimmblätter, damit das Regenwasser schnell genug abfließen kann.